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Kinderfahrrad-Größe berechnen

Die richtige Radgröße fürs Kind: Zoll nach Körpergröße oder Schrittlänge, mit der vollständigen Größentabelle von 10 bis 26 Zoll und einer Checkliste für die Probefahrt. Direkt im Browser.

RECHNER · KINDERFAHRRAD-GRÖSSE
Die Schrittlänge ist genauer, die Körpergröße kennst du sofort.
cm
Ohne Schuhe, am besten an der Wand gemessen.
DEINE RADGRÖSSE
16Zoll

Für 112 cm Körpergröße passt laut ADAC-Tabelle ein Rad mit 16 Zoll (Richtalter 4–6 Jahre).

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So funktioniert der Rechner

Bei Kinderfahrrädern entscheidet nicht das Alter, sondern der Körper: Zwei Sechsjährige können 15 cm auseinanderliegen, und ein zu großes Rad ist für ein Kind schwer zu halten, zu bremsen und zu beherrschen. Der Rechner ordnet deshalb die Körpergröße oder besser noch die Schrittlänge deines Kindes der passenden Radgröße in Zoll zu. Grundlage ist die Größentabelle des ADAC, die du unten vollständig findest.

Weil sich die Bereiche der Tabelle bewusst überschneiden, nennt der Rechner immer eine Hauptempfehlung und, wo es passt, eine zweite mögliche Größe. Der Grund: Hersteller bauen ihre Räder unterschiedlich. Ein 16-Zoll-Rad mit niedrigem Rahmen und tiefer Sattelstütze kann einem etwas kleineren Kind passen, ein anderes Modell nicht. Die Tabelle liefert die Richtung, die Probefahrt die Entscheidung.

1 Maß nehmen

Körpergröße ohne Schuhe messen, besser noch die Schrittlänge mit einem Buch im Schritt.

2 Zoll ablesen

Der Rechner nennt die Hauptempfehlung und, falls die Bereiche überlappen, eine zweite mögliche Größe.

3 Probe sitzen

Sattel ganz nach unten: Beide Fußballen müssen den Boden berühren, Lenker und Bremsen sicher erreichbar sein.

Alle Berechnungen laufen direkt in deinem Browser. Die eingegebenen Maße werden weder übertragen noch gespeichert.

Die Größentabelle im Überblick

Die Tabelle zeigt, welche Körpergröße und Schrittlänge zu welcher Radgröße gehören. Das Alter ist nur ein grober Richtwert, denn Kinder wachsen unterschiedlich schnell.

RADGRÖSSE NACH ALTER, KÖRPERGRÖSSE UND SCHRITTLÄNGE (NACH ADAC)
RichtalterKörpergrößeSchrittlängeRadgröße
1,5–3 Jahre 85–100 cm 30–40 cm 10–12 Zoll
3–4 Jahre 95–110 cm 40–45 cm 12–14 Zoll
4–6 Jahre 105–120 cm 45–55 cm 16 Zoll
6–8 Jahre 115–130 cm 55–60 cm 18–20 Zoll
8–10 Jahre 125–145 cm 60–70 cm 20–24 Zoll
10–12 Jahre 140–160 cm 65–75 cm 24–26 Zoll
ab 12 Jahren ab 150 cm ab 70 cm 26 Zoll / Rahmengröße S

Auffällig ist, wie weit die Spannen auseinandergehen: Ein 16-Zoll-Rad ist nach der Tabelle für 105 bis 120 cm gedacht, ein 20-Zoll-Rad deckt von 115 bis 145 cm gleich zwei Altersstufen ab. Das liegt an den vielen Bauformen. Kinderräder in 20 Zoll gibt es als kompakte Starter-Räder und als größere Modelle mit längerem Rahmen, die erst später richtig passen.

Schrittlänge messen: so geht es richtig

Die Schrittlänge ist für die Radgröße der zuverlässigste Wert, weil sie direkt bestimmt, wie tief der Sattel stehen muss, damit das Kind sicher aufsetzen kann. Der ADAC empfiehlt diese Messung:

  1. Das Kind stellt sich mit geschlossenen Beinen und den Schuhen, die es auch beim Radfahren trägt, mit dem Rücken an eine Wand.
  2. Ein Buch wird längs zwischen die Beine so weit nach oben geschoben, dass es im Schritt anliegt, ohne zu drücken.
  3. Den Abstand von der Oberkante des Buchs zum Boden messen. Das ist die Schrittlänge.

Der gemessene Wert wird im Rechner direkt mit der Spalte „Schrittlänge“ der Tabelle verglichen. Liegt er genau an einer Grenze, nimm die Körpergröße als zweite Meinung dazu.

Die Probefahrt: darauf kommt es an

Kein Rechner ersetzt das Aufsteigen. Deshalb gehört zu jeder Größenbestimmung ein kurzer Check am echten Rad.

CHECKLISTE FÜR DIE PROBEFAHRT 0/5 ERLEDIGT

Warum „zum Reinwachsen“ keine gute Idee ist

Viele Eltern wählen ein Rad eine Nummer größer, damit es länger hält. Das geht auf Kosten von Sicherheit und Fahrspaß. Auf einem zu großen Rad erreicht das Kind den Boden nicht sicher, kann bei Wacklern nicht abstützen und schafft es kaum, kräftig zu bremsen. Wer sich beim Fahren unsicher fühlt, verliert schnell die Lust am Radfahren. Ein passendes Rad dagegen gibt Selbstvertrauen. Gebraucht gekaufte Räder sind eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen, denn Kinder wachsen schnell heraus – sie müssen aber ebenfalls zu den Maßen passen, nicht zum Wachstum des nächsten Jahres.

Vom Laufrad zum Fahrrad

Der Einstieg erfolgt meist über ein Laufrad. Es schult Gleichgewicht und Lenken, ohne dass das Kind treten muss. Die kleinsten Räder in der Tabelle (10 bis 12 Zoll) sind der Übergang. Wer mit dem Laufrad sicher rollt und die Füße anhebt, kann meist rasch auf ein Rad mit Pedalen wechseln. Stützräder halten das Kind dagegen oft vom Balancieren ab. Bei vielen Kindern geht das Lernen ohne Stützräder schneller, sobald das Gleichgewichtsgefühl vom Laufrad mitgebracht wird.

Ab 24 oder 26 Zoll: Rahmengröße statt Zoll

Mit etwa 150 cm Körpergröße und einer Schrittlänge ab 70 cm endet die Zollrechnung. Dann kommen Jugend- und kleine Erwachsenenräder infrage, die nicht mehr nach dem Raddurchmesser, sondern nach der Rahmenhöhe gewählt werden. Für diesen Schritt nutze den Rahmengrößen-Rechner, der aus der Schrittlänge die passende Rahmenhöhe ableitet. Bei der Einstellung des Sattels nach der Schrittlänge hilft dir der Sattelhöhen-Rechner.

Häufige Fehler bei der Größenwahl

Nur nach Alter kaufenEin Sechsjähriger kann je nach Körpergröße auf 16, 18 oder 20 Zoll gehören.

Körpergröße oder Schrittlänge messenDie Maße des Kindes bestimmen die Größe, das Alter ist nur ein Richtwert.

Ein Rad zum Reinwachsen wählenZu groß heißt: kein sicherer Stand, schwerer zu bremsen, mehr Stürze.

Das passende Rad jetzt kaufenGebraucht kaufen oder weitergeben spart Geld, ohne dass das Rad zu groß sein muss.

Ohne Kind einkaufenOhne Probesitzen bleiben Fußkontakt, Bremshebel-Abstand und Sicherheitsgefühl ungeprüft.

Zum Probesitzen mitnehmenKurz aufsteigen, Boden mit beiden Fußballen berühren, Bremsen ziehen lassen.

MERKSATZ

Die Radgröße richtet sich nach Körpergröße und Schrittlänge, nicht nach dem Alter – und beide Fußballen am Boden bei tiefstem Sattel sind der entscheidende Praxistest.

Häufige Fragen

Das hängt von Körpergröße und Schrittlänge ab, nicht vom Alter. Nach der ADAC-Tabelle gehören etwa 105 bis 120 cm Körpergröße zu einem 16-Zoll-Rad, 115 bis 130 cm zu 18 bis 20 Zoll und 125 bis 145 cm zu 20 bis 24 Zoll. Die Bereiche überschneiden sich bewusst, weil Räder unterschiedlich gebaut sind.
Das Kind stellt sich mit geschlossenen Beinen und seinen Radschuhen mit dem Rücken an eine Wand. Ein Buch wird längs zwischen die Beine so weit nach oben geschoben, dass es im Schritt anliegt. Gemessen wird der Abstand von der Buchoberkante zum Boden.
Die ADAC-Tabelle führt 3- bis 4-Jährige bei 95 bis 110 cm Körpergröße (12 bis 14 Zoll) und 4- bis 6-Jährige bei 105 bis 120 cm (16 Zoll). Ein Vierjähriger liegt also an der Grenze zwischen beiden Bereichen. Entscheidend ist die Messung, denn Gleichaltrige können deutlich auseinanderliegen.
Wenn die Körpergröße über etwa 115 bis 120 cm liegt und die Schrittlänge die 55 cm erreicht. Dann steht ein 16-Zoll-Rad meist zu klein, und die Knie kommen beim Treten hoch. Mache vor dem Kauf immer die Probefahrt.
Die Zahl gibt den ungefähren Durchmesser des Laufrads samt Reifen an, ein Zoll sind 2,54 cm. Ein 20-Zoll-Rad hat also ein Laufrad von rund 51 cm Durchmesser. Je größer die Zahl, desto höher der Rahmen und der Lenker.
Davon rät man ab. Auf einem zu großen Rad erreicht das Kind den Boden nicht sicher, kann bei Wacklern schlechter abstützen und bremst weniger kräftig. Ein passendes Rad gibt Sicherheit und macht mehr Spaß; gebraucht kaufen spart Geld, ohne dass die Größe leidet.
Mit dem Sattel in der niedrigsten Stellung muss das Kind beim Sitzen mit beiden Fußballen den Boden erreichen. Lenker und Bremshebel müssen sicher erreichbar sein, und das Kind sollte aufrecht und entspannt sitzen. Eine Probefahrt zeigt, ob Lenken und Bremsen leicht gelingen.
Ab etwa 150 cm Körpergröße und einer Schrittlänge von rund 70 cm. Dann wird nach der Rahmenhöhe statt nach Zoll gewählt. Dafür gibt es den Rahmengrößen-Rechner, der die Rahmenhöhe aus der Schrittlänge ableitet.

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Quellen

  1. ADAC: Kinderfahrräder – So ermittelt man die richtige Größe
SR
Redaktion sportrechner.com
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