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Rahmengröße berechnen

Die passende Rahmengröße aus deiner Schrittlänge – je nach Radtyp (Rennrad, MTB, Trekking). Damit du vor dem Kauf die richtige Größe kennst.

RECHNER · RAHMENGRÖSSE
cm
Barfuß, mit Buch fest in den Schritt gezogen, bis zum Boden gemessen.
DEINE RAHMENGRÖSSE (RENNRAD)
55,9cm

Das entspricht etwa Größe M. Liegst du zwischen zwei Größen, wähle die kleinere.

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Feinjustierung der Sitzposition – hier erscheint eine kontextuelle Produktempfehlung.

ZUM ANGEBOT

So funktioniert der Rechner

Die passende Rahmengröße hängt vor allem von deiner Schrittlänge ab, nicht von der Körpergröße. Der Rechner multipliziert deine Schrittlänge mit einem typspezifischen Faktor – das Ergebnis ist die richtige Größe für die Vorauswahl.

1 Radtyp wählen

Rennrad, MTB oder Trekking – die Geometrien unterscheiden sich, daher rechnet jeder Typ mit eigenem Faktor.

2 Schrittlänge eingeben

Barfuß mit Buch fest in den Schritt gezogen gemessen – genauer als die Innenbeinlänge aus der Hose.

3 Rahmengröße ablesen

Du erhältst die Rahmenhöhe samt Größenlabel für die Vorauswahl.

Schrittlänge richtig messen

Stell dich barfuß mit dem Rücken zur Wand, ziehe ein Buch waagerecht fest in den Schritt (wie ein Sattel) und miss die Höhe der Buchoberkante bis zum Boden. Dieser Wert ist genauer als die Innenbeinlänge aus der Hose.

Tipp: Stell dich barfuß mit dem Rücken zur Wand, ziehe ein Buch waagerecht fest in den Schritt (wie ein Sattel) und miss die Höhe der Buchoberkante bis zum Boden. Dieser Wert ist genauer als die Innenbeinlänge aus der Hose.

Die Formeln

Rennrad: Rahmenhöhe [cm] = Schrittlänge × 0,665
Trekking/City: Rahmenhöhe [cm] = Schrittlänge × 0,66
MTB: Rahmenhöhe [Zoll] = Schrittlänge × 0,226 Beispiel Rennrad: 84 cm × 0,665 = 55,9 cm (≈ Größe M)

Beispielrechnung Schritt für Schritt

Eine Person mit 84 cm Schrittlänge möchte die passende Größe für drei Radtypen wissen:

BEISPIEL: 84 CM SCHRITTLÄNGE, DREI RADTYPEN
SCHRITTLÄNGE84 cm
RENNRAD × 0,66555,9 cm (≈ M)
TREKKING × 0,6655,4 cm
MTB × 0,22619 Zoll (≈ L)

Beim Rennrad landet sie also bei rund 56 cm, was meist als Größe M verkauft wird. Beim MTB ergibt dieselbe Schrittlänge etwa 19 Zoll. Wichtig: Die Faktoren unterscheiden sich nach Radtyp, weil die Geometrien verschieden sind – ein MTB-Rahmen wird in Zoll, ein Rennrad in Zentimetern angegeben.

Größentabelle MTB und Trekking

MTB- UND TREKKING-GRÖSSE NACH SCHRITTLÄNGE
SchrittlängeMTBTrekking
70–75 cm15–16″ · S46–49 cm
75–80 cm16–17″ · M49–52 cm
80–85 cm18–19″ · L52–56 cm
85–90 cm19–21″ · XL56–60 cm
90–95 cm21–23″ · XXL60–64 cm

Größentabelle Rennrad

RENNRAD-RAHMENGRÖSSE NACH SCHRITTLÄNGE
SchrittlängeRahmenGröße
72–76 cm48–50 cmXS
76–80 cm51–53 cmS
80–84 cm54–56 cmM
84–88 cm57–59 cmL
88–92 cm60–62 cmXL

Sattelhöhe aus der Schrittlänge bestimmen

Die richtige Rahmengröße ist nur der erste Schritt – die Sattelhöhe entscheidet über Effizienz und Kniegesundheit. Eine bewährte Faustregel ist die Heron- oder 0,883-Methode: Schrittlänge × 0,883 ergibt die Sattelhöhe, gemessen von der Tretlagermitte bis zur Satteloberkante. Bei 84 cm Schrittlänge wären das rund 74 cm.

Sattelhöhe [cm] ≈ Schrittlänge × 0,883
Beispiel: 84 × 0,883 = 74,2 cm (Tretlager bis Sattel)

Gegenprobe Sattelhöhe: Auf dem Sattel sitzend und die Ferse aufs Pedal in der untersten Stellung gesetzt, sollte das Bein gerade durchgestreckt sein. Beim normalen Treten mit dem Fußballen bleibt dann im tiefsten Punkt eine leichte Kniebeugung – ideal für Kraftübertragung und Gelenkschutz. Zu hoch eingestellt wippt die Hüfte, zu niedrig belastet es die Knie.

Rahmenformen: Diamant, Trapez, Wave

Neben der Größe gibt es verschiedene Rahmenformen, die den Einstieg und die Haltung beeinflussen. Der klassische Diamantrahmen mit hohem Oberrohr ist am steifsten und leichtesten – Standard bei Renn- und Sporträdern. Trapez- und Wave-Rahmen (tiefer oder ganz tiefer Einstieg) erleichtern das Auf- und Absteigen und sind bei City- und Trekkingrädern sowie für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit beliebt.

Die früher übliche Trennung in „Herren-“ und „Damenräder“ ist heute überholt – entscheidend sind Einstiegshöhe, Geometrie und Passform, nicht das Geschlecht. Frauen haben statistisch im Schnitt etwas längere Beine und einen kürzeren Oberkörper, weshalb manche Hersteller spezielle Geometrien anbieten; viele Frauen fahren aber ebenso gut auf Unisex-Rahmen. Wichtiger als das Etikett ist, dass Schrittlänge, Reach und Stack passen.

Rahmenhöhe ist nicht alles: Reach und Stack

Die klassische Rahmenhöhe (Sitzrohrlänge) sagt nur, wie hoch der Rahmen ist – nicht, wie gestreckt du draufsitzt. Moderne Geometrien beschreiben die Passform präziser über Reach (horizontaler Abstand vom Tretlager zum Steuerrohr) und Stack (vertikaler Abstand). Zwei Räder mit gleicher „Größe M“ können sich dadurch sehr unterschiedlich anfühlen: das eine sportlich-gestreckt, das andere komfortabel-aufrecht. Nutze die berechnete Rahmenhöhe für die Vorauswahl, vergleiche dann aber Reach und Stack der konkreten Modelle – und mach, wenn möglich, eine Probefahrt.

Zwischen zwei Größen greifst du tendenziell zur kleineren – sie lässt sich über Sattelstütze und Vorbau besser anpassen und fährt sich agiler. Der Rechner ersetzt aber kein Bikefitting: Sattelhöhe, Sitzposition und Vorbaulänge werden individuell feinjustiert. Den passenden Radumfang fürs Setup liefert der Reifenumfang-Rechner.

Radumfang fürs Setup

Der Reifenumfang-Rechner liefert den passenden Wert für Tacho und Sitzposition.

Zwischen zwei Größen – welche nehmen?

Liegst du genau zwischen zwei Rahmengrößen, ist die Entscheidung Geschmackssache, folgt aber Faustregeln. Wer sportlich, gestreckt und agil fahren will, wählt die kleinere Größe: Sie ist wendiger und lässt sich über eine längere Sattelstütze und einen längeren Vorbau gut strecken. Wer Komfort und eine aufrechtere Haltung bevorzugt – etwa auf langen Touren –, fährt mit der größeren Größe oft entspannter.

Auch die Proportionen spielen mit hinein: Menschen mit im Verhältnis langen Beinen und kurzem Oberkörper fahren tendenziell besser mit der kleineren Größe, Langarmige mit der größeren. Im Zweifel ist eine Probefahrt durch nichts zu ersetzen – und ein professionelles Bikefitting holt aus jeder Rahmengröße die optimale Sitzposition heraus.

Faustregel zwischen zwei Größen: Wer sportlich, gestreckt und agil fahren will, wählt die kleinere Größe; wer Komfort und eine aufrechtere Haltung bevorzugt, etwa auf langen Touren, fährt mit der größeren oft entspannter. Lange Beine und kurzer Oberkörper sprechen für die kleinere Größe, lange Arme für die größere.

Warum die Schrittlänge wichtiger ist als die Körpergröße

Zwei Menschen gleicher Körpergröße können sehr unterschiedliche Bein- und Rumpflängen haben – und genau die Beinlänge bestimmt, wie hoch der Rahmen sein darf und wie hoch der Sattel kommt. Deshalb arbeitet der Rechner mit der Schrittlänge statt mit der Körpergröße: Sie bildet die für die Rahmenhöhe entscheidende Innenbeinlänge direkt ab.

Die Körpergröße taugt nur als grobe Vorsortierung. Wer nach ihr allein wählt, riskiert einen Rahmen, der zwar „zur Größe passt“, aber für die eigenen Beine zu hoch oder zu niedrig ist. Erst die Schrittlänge macht die Empfehlung belastbar – und sie ist mit Buch und Maßband in zwei Minuten gemessen.

MERKSATZ

Für die Rahmenhöhe zählt deine Schrittlänge, nicht die Körpergröße – zwei gleich große Menschen können sehr unterschiedliche Beinlängen haben.

Wann lohnt sich ein Bikefitting?

Der Rechner liefert die richtige Rahmengröße für die Vorauswahl – ein professionelles Bikefitting holt aus dem Rad die optimale Sitzposition heraus. Lohnenswert ist es vor allem bei teuren Rädern, bei langen Strecken, bei wiederkehrenden Beschwerden (Knie, Rücken, Nacken, Hände) oder bei sportlichen Ambitionen. Ein Fitter justiert Sattelhöhe und -position, Vorbaulänge, Lenkerbreite und Cleat-Stellung exakt auf deinen Körper.

Für Gelegenheitsfahrer auf kurzen Strecken reicht oft die saubere Grundeinstellung nach Faustregeln. Sobald aber Schmerzen auftreten oder du viele Stunden im Sattel verbringst, zahlt sich ein Fitting schnell aus – es macht das Fahren nicht nur bequemer, sondern auch effizienter und beugt Überlastungsschäden vor. Die Rahmengröße bleibt dabei die Grundlage: Ein grundsätzlich zu großer oder zu kleiner Rahmen lässt sich auch durch das beste Fitting nicht vollständig retten.

Kinderräder nicht „auf Zuwachs“ zu groß kaufen. Ein zu großes Rad ist schwer zu kontrollieren und nimmt dem Kind die Sicherheit und den Spaß. Lieber die passende Größe wählen und nach ein bis zwei Jahren wechseln.

Rahmengröße bei Kindern

Bei Kinderrädern funktioniert die Größeneinteilung anders: Sie richtet sich nach der Laufradgröße in Zoll (12, 16, 20, 24 Zoll), nicht nach der Rahmenhöhe. Maßgeblich ist auch hier die Schrittlänge – das Kind sollte mit beiden Fußballen sicher den Boden erreichen können, anfangs sogar mit der ganzen Fußsohle, um Sicherheit beim Anhalten zu geben.

Wichtig: Kinderräder nicht „auf Zuwachs“ zu groß kaufen. Ein zu großes Rad ist schwer zu kontrollieren und nimmt dem Kind die Sicherheit und den Spaß. Lieber die passende Größe wählen und nach ein bis zwei Jahren wechseln. Als grobe Orientierung passen 16 Zoll zu einer Schrittlänge ab etwa 44 cm, 20 Zoll ab rund 51 cm und 24 Zoll ab etwa 61 cm – immer mit Probesitzen.

Häufige Fehler bei der Rahmenwahl

Nach Körpergröße statt Schrittlänge wählenZwei gleich große Menschen brauchen nicht zwangsläufig denselben Rahmen.

Nach Schrittlänge wählenDie Beinlänge entscheidet über die Rahmenhöhe.

Schrittlänge über die Hose messenDie Innenbeinlänge der Hose ist ungenau.

Barfuß mit Buch messenBuch fest in den Schritt gezogen, bis zum Boden gemessen.

Nur auf die Rahmenhöhe schauenZwei Räder gleicher „Größe“ können sich völlig anders anfühlen.

Reach und Stack vergleichenSie bestimmen, wie gestreckt du sitzt.

Im Zweifel die größere Größe nehmenEin zu großer Rahmen lässt sich kaum verkleinern.

Tendenziell zur kleineren greifenEin etwas kleinerer Rahmen lässt sich dagegen gut anpassen.

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Häufige Fragen

Barfuß mit dem Rücken zur Wand stehen, ein Buch waagerecht fest in den Schritt ziehen und die Höhe der Buchoberkante bis zum Boden messen. Dieser Wert ist genauer als die Innenbeinlänge aus der Hose.
Rennrad: Schrittlänge × 0,665 (cm). MTB: Schrittlänge × 0,226 (für Zoll, also /2,54). Trekking/City: Schrittlänge × 0,66. Der Rechner wählt den Faktor nach gewähltem Radtyp.
Tendenziell zur kleineren Größe greifen – sie lässt sich über Sattelstütze und Vorbau besser an dich anpassen und ist meist agiler. Eine Probefahrt entscheidet endgültig.
Nein. Er liefert die grobe Rahmengröße für die Vorauswahl. Sitzposition, Sattelhöhe und Vorbau werden beim Bikefitting individuell feinjustiert.
Rennräder meist in Zentimetern (Sitzrohrlänge, z. B. 54 cm) oder als XS–XL, MTB häufig in Zoll. Der Rechner gibt die passende Größe je Radtyp aus – achte beim Kauf darauf, welche Skala der Hersteller verwendet.
Reach ist der horizontale, Stack der vertikale Abstand vom Tretlager zum Steuerrohr. Sie beschreiben die Sitzposition genauer als die reine Rahmenhöhe: Zwei gleich große Rahmen können sich dadurch sportlich-gestreckt oder komfortabel-aufrecht anfühlen.

Verwandte Rechner

Quellen

  1. Zentrum Gesundheit / Radsport-Fachhandel: Rahmengrößen-Berechnung nach Schrittlänge
JB
Jonas Bender
Sportredaktion · Lauf- & Radsport (KI-gestützt)

Jonas schreibt für sportrechner.com über Ausdauersport. Er ist selbst mehrere Marathons und Gravel-Rennen gelaufen bzw. gefahren und prüft jede Formel gegen die Fachliteratur, bevor sie in einen Rechner wandert.

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